Aktiv und gesellig durchs Jahr – 

Seniorenbund Frauental unterwegs



Das Landesstudio Steiermark stellt sich vor

Der ORF ist der größte Medienanbieter Österreichs mit Hauptsitz in Wien. Daneben gibt es in allen neun Bundesländern ein eigenes Landesstudio. Im Rahmen des Maiausfluges des Seniorenbundes der Ortsgruppe Frauental konnten die Teilnehmer neulich einen Blick hinter die Kulissen von Radio Steiermark werfen.
Bereits auf der Anreise berichtete Reisereferent SR Eduard Koch von der Entwicklung des Landesstudios Steiermark. Im Mai 1988 führte der ORF die Fernseh-Regionalisierung ein. Somit feiert unser Landesstudio bereits 37 Jahre steirische Fernsehgeschichte.
Baulich wurden alle Landesstudios von Architekt Gustav Peichl geplant und sind dem technischen Zweckbau untergeordnet. Die Aufnahmestudios, Regieräume und Archivräume gruppieren sich halbkreisförmig um eine zentrale Halle, weshalb man von der „Peichl – Torte“ spricht.
Nach Ankunft in Graz St. Peter wurde zunächst die hauseigene Kantine besucht, wo zufälligerweise gerade der derzeitige Landesdirektor Gerhard Koch anwesend war und die Frauentaler Gäste freundlich begrüßte. Danach wurden die Teilnehmer von zwei charmanten jungen Mitarbeitern begrüßt, in zwei Gruppen geteilt und durch das Haus geleitet. In einer äußerst interessanten Führung konnten die schon sehr neugierigen Senioren einen Einblick in die Arbeit im Landesstudio Steiermark gewinnen. Besonders beeindruckt waren alle vom etwas größeren Hauptsaal mit seinen unzähligen Beleuchtungskörpern, wo auch immer wieder Talk – Shows mit Publikum produziert werden. Aber auch die kleineren Studios für die Nachrichtensendungen, Sportsendungen und Wetteransagen konnten bestaunt werden. Unser Vorstandsmitglied Theresia Ranegger durfte sich mit Bravour als Moderatorin von „Steiermark heute“ versuchen.
Immer wieder wurden eifrig Fragen gestellt, und so konnten alle am Ende viel Interessantes über das wichtige steirische Medienunternehmen mit nach Hause nehmen. Natürlich konnte auch so manches bekannte Gesicht aus dem Fernsehen, bzw. so manche bekannte Stimme aus dem Radio erblickt werden.
Auf der Heimfahrt wurde dann noch in Stallhof bei Stainz im Buschenschank Reinbacher Station gemacht, wo bereits vorbestellte köstliche Jausenbrote und kühle, hauseigene Getränke auf die doch schon etwas hungrigen Frauentaler Senioren warteten. Nun hatten die Senioren auch noch genug Zeit über das Gesehene zu plaudern, und waren am Ende überzeugt, einen tollen Nachmittag in Graz erlebt zu haben.
In einer kurzen Wortmeldung vor Frauental dankte Obfrau Theresia Fuchshofer allen für die Teilnahme, sowie dem Schofför Sepp für seine sichere Fahrweise. Abschließend erwähnte sie auch noch weitere Veranstaltungen des Seniorenbundes in nächster Zeit bzw. wünschte allen noch ein frohes Heimkommen.






Rosenprinzbesuch

Einen besonders netten Sommertag erlebten neulich die Mitglieder des Seniorenbundes der Ortsgruppe Frauental bei ihrem Ausflug in das Nachbarbundesland Kärnten.
Nach der Begrüßung durch Obfrau Theresia Fuchshofer ging es mit einem bequemen Reisebus von Strohmeier Reisen mit Fahrer Sepp über die Südautobahn in das nahe Lavanttal. Unterwegs stimmte Reisereferent SR Eduard Koch die Senioren, wie immer gut vorbereitet, auf das Programm ein. Am Vormittag stand die Besichtigung der Rosenmanufaktur Rosenprinz in Wolfsberg an.
Zunächst wurden die Frauentaler Gäste vom Firmenchef Christian Prinz persönlich sehr herzlich begrüßt und zur Besichtigung geleitet. Er berichtete in sehr humorvoller Weise, dass bereits im Jahre 1936 Herr Josef Prinz das Unternehmen mit einer Schnittrosenproduktion gründete. Die Betriebsgröße umfasst 11,5 ha Nutzfläche. In den Glashäusern werden mehr als 250 verschiedene Sorten gezüchtet. Die Rosen gedeihen hier in einem chemiefreien Paradies und werden mit biologischer Schädlingsbekämpfung geschützt. Es wird auch Blumenschmuck für jeden Anlass, wie Geburt, Taufe, Hochzeit oder Firmenfeste verliehen. Er erwähnte auch, dass es während des Jahres besondere Festivitäten, wie ein Rosenfest, Showdance Vorführungen und eine stimmungsvolle Adventausstellung im Hof gibt.
Nach der sehr beeindruckenden Führung wurden die Senioren auf ein Glas Rosensekt eingeladen. Außerdem gab es auch noch die Möglichkeit Rosensekt, biologische Pflanzenstärkungsmittel, oder Sträucher und Stauden zu erwerben.
Nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto, von Gerhard Schachner ideenreich gestaltet, führte der Weg weiter Richtung Bad St. Leonhard auf das Schi- und Wandergebiet Klippitztörl. Im bekannten Ausflugsgasthof „Buchbauer“ der Familie Schatz wartete bereits ein vorausbestelltes 3-gängiges Menü auf die mittlerweile schon etwas müden und hungrigen steirischen Gäste. Auch ein familiengeführtes 3-Sterne Hotel ist dem Gasthof angeschlossen. Ebenso werden Almwanderungen im Sommer und Schneeschuhwanderungen im Winter organisiert.
Am Nachmittag standen dann Musik, Tanz, Spaß und Humor mit den „2 Hallodris“ auf dem Programm. Bei vielen bekannten Melodien und Gesangsnummern wurden wieder Jugenderinnerungen wach, und einige schwangen auch munter das Tanzbein. Der Wirt und Solotrompeter Walter Schatz brillierte mit einigen bekannten Trompetennummern, wie „il silencio“ und andere mehr. Die Stimmung war bald nicht mehr zu überbieten, sodass sich alle sehr wohl gefühlt haben. Später gab es auch noch die Möglichkeit Kärntner Spezialitäten wie Schinkenspeck, Salami oder Aufstriche zu kaufen.
Auf der Heimfahrt fasste SR Eduard Koch nochmals das Tagesprogramm zusammen und lobte den Schofför für seine umsichtige Fahrweise. Auch Obfrau Theresia Fuchshofer dankte allen für die Teilnahme und wünschte noch ein gutes Heimkommen.




Beim Jedermann auf der Brandlucken
Ganz viel Theaterluft atmen konnten auch heuer wieder 38 Mitglieder des Seniorenbundes der Ortsgruppe Frauental bei ihrem hochsommerlichen Augustausflug, der auf die Brandlucken führte. Nach der herzlichen Begrüßung im Bus durch Obfrau Theresia Fuchshofer ging es mit Markus Reisen über Gleisdorf, Weiz und durch die wildromantische Weizklamm auf die Brandlucken im steirischen Almenland. Die Theateraufführungen finden auf einer idyllischen Freiluftbühne im Ortsteil Heilbrunn statt.
Bereits 2002 wurde der Theaterverein „Brandlucken Huab`n Theater“ gegründet, und 2013 konnte eine fixe Zusehertribüne gebaut werden, sodass nun mehr als 600 Personen Platz finden. Heuer stand „Der Brandluckner Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal auf dem Spielplan. Der Autor lebte 1874 bis 1929, war ein ganz bekannter österreichischer Dichter und Dramatiker, der es verstand Elemente der Symbolik, des Expressionismus und klassische Tradition zu verbinden.
Die Handlung drehte sich um „Jedermann“, einen wohlhabenden und sorglosen Mann, der in Wohlstand lebt, ohne an die Folgen seines Lebensstils zu denken. Im Laufe der Handlung wird er unerwartet mit dem Tod konfrontiert und erfährt, dass seine Zeit abgelaufen ist. Schließlich erkennt er, dass nur echte Buße, Umkehr und eine höhere spirituelle Wahrheit ihm helfen können. Er stellt fest, dass Materialismus und weltliche Freuden letztlich nicht von Dauer sind. Das Stück wurde 1911 erstmals aufgeführt und ist seitdem zentraler Bestandteil der „Salzburger Festspiele“.
Bei den Frauentaler Senioren fand der „Jedermann“ großen Anklang und regte sehr zum Nachdenken an. Sie dankten den Laiendarstellern mit frenetischem Applaus für ihre Theaterkunst. Spät in der Nacht wurde dann die Heimreise angetreten. Kurz vor Frauental dankte Reisereferent SR Eduard Koch allen für die zahlreiche Teilnahme und wünschte noch ein frohes Heimkommen.




Eine sagenhafte Wanderung

Bereits am frühen Morgen machten sich neulich 15 wanderlustige Mitglieder der Wandergruppe des Seniorenbundes der Ortsgruppe Frauental mit dem Auto auf den Weg, um in den Fischbacher Alpen den sagenhaften Teufelstein zu erwandern. Nachdem gegen 9.30 Uhr der Ausgangspunkt, das „Gasthaus auf der Schanz“ erreicht war, wurden noch rasch die Wanderwege auf der Panoramakarte studiert. Das Wandern in dieser einzigartigen Region bedeutet Waldbaden als Wohltat für Körper, Geist und Seele.
Die Sage berichtet vom gescheiterten Versuch Luzifers, einen Turm von der Erde bis zum Himmel zu bauen. Nun, drei Steine mit einer Gesamthöhe von sechs Metern sind ihm letztlich gelungen.
Der Weg führte teilweise auf schmalen Pfaden und andererseits auf breiten Forststraßen gemütlich bergauf. Unterwegs kamen auch die Pilzjäger auf ihre Rechnung und konnten eine gute Ernte an Herrenpilzen einbringen.
Nach rund 90 Minuten wurde das Ziel in 1499 m Seehöhe erreicht, und alle konnten die herrliche Aussicht genießen. Einige übermütige kletterten sogar auf die bizarre Felsformation, um oben für ein Erinnerungsfoto zu posieren.
Nach dem Abstieg wurde dann zu Mittag wieder der Alpengasthof auf der Schanz erreicht, wo das Mittagessen allen sehr gut schmeckte.
Auf der Heimfahrt über Fischbach wurde noch in Birkfeld Halt gemacht, um in der Konditorei der Schokomanufaktur Felber Kaffee, Kuchen und Eis zu genießen.
Gerne werden sich die Frauentaler Wanderfreunde an diesen wunderbaren Tag, der von SR Eduard Koch geplant wurde, in der Oststeiermark erinnern.


Mit viel Spaß zur Murmühle

Der Murradweg von Landscha führte jüngst die Radsportgruppe des Seniorenbundes der Ortgruppe Frauental nach Mureck, wo die legendäre Murmühle das Ziel war. Bei flottem Tempo und herrlichem Sonnenschein wurde im Raume Strass bei einer nette Labestation angehalten, und alle konnten sich bei Leberkässemmeln, Kaffee und köstlichen Mischungen für die Weiterfahrt stärken. Gegen 11.30 Uhr wurde dann die im Jahre 1997 inmitten einer schönen Aulandschaft wieder errichtete Murmühle erreicht und kurz besichtigt. Nach dem Prinzip eines Hausbootes gebaut, befindet sich die gesamte Mühlen- und Mahltechnik auf einer schwimmenden Plattform. Sie ist übrigens die einzige schwimmende und noch funktionierende Mühle Mitteleuropas in traditioneller Bauweise. Natürlich durfte auch ein Erinnerungsfoto nicht fehlen.
Danach ging es über die nahe Grenze nach Slowenien, und nach einer leichten Bergwertung wurde ein einfaches Fischlokal in Sladki Vrh erreicht. Hier wurden die Frauentaler Gäste bestens mit leckeren Fischgerichten, wie Forellen und Calamari, verwöhnt. Ebenso konnte das Lokal mit tollen Nachspeisen und äußerst moderaten Preisen punkten.
Nach dem Mittagessen ging es zunächst mit der kleinen Murfähre wieder an das österreichische Murufer, wo dann der Rückweg auf dem Murradweg angetreten wurde.
Müde wurde gegen 16.00 Uhr wieder der Parkplatz in Landscha erreicht und die Fahrräder wurden auf den Radträgern verladen.
Auf der Heimfahrt wurde noch in Gralla beim Weinbau Heurigen Gramm Einkehr gehalten, um diesen wunderbaren Tag, den SR Eduard Koch und Gerhard Schachner ausgedacht hatten, ausklingen zu lassen.



Durch die Kesselfallklamm

Wo die Natur Regie führt, fand jüngst die wöchentliche Donnerstag - Wanderung der Wandergruppe des Seniorenbundes der Ortsgruppe Frauental statt. Der Weg führte durch die wildromantische Kesselfallklamm bei Semmriach, vielmals schöner als jedes Bühnenbild.
Der Kesselfall, ein geschütztes Naturdenkmal, liegt im Grazer Bergland, und wird wegen seiner Besonderheit, Schönheit und Seltenheit als ein wahres Juwel der Natur bezeichnet. Über zahlreiche Leitern und Brücken führte der Weg langsam bergwärts, und bei der sogenannten Glettbauermühle wurde Rast gehalten. Die kühlen Temperaturen in der Klamm trugen ebenso zum guten Gelingen bei.
Nach Erreichen des höchsten Punktes, wo ein steinernes Tor aus dem Paläozoikum zum Verweilen und Staunen einlud, ging es vorsichtigen Schrittes wieder zurück ins Tal. Wenn der Rundweg auch nur ca. 3,5 km lang ist, war er für alle doch etwas anstrengend.
Danach wurde beim Sandwirt eingekehrt und das Mittagessen eingenommen.
Übereinstimmend war diese Tour für alle ein unvergessliches Erlebnis, das bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird.




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